Donnerstag, 08 August 2019 / Veröffentlicht in Dachfenster

Der Verband Gebäudehülle Schweiz im Kurzporträt

Gebäudehülle Schweiz ist der Fachverband der Schweizerischen Gebäudehüllen-Unternehmen. Über 600 Mitgliedsunternehmen sind die Basis dafür, dass der Verband als Kompetenzzentrum für Gebäudehüllen agieren und seine Mitglieder entsprechend professionell beraten und begleiten kann. Unterschiedliche Kommissionen bilden den Arbeitsstab des Verbandes und suchen regelmässig Partnermitglieder auf, um dort den Stand der Entwicklung und die Umsetzung der fachlichen und baurechtlichen Vorschriften zu besprechen und neue Entwicklungen anzustossen. Neben der fachlichen Begleitung kümmert sich der Verband Gebäudehülle Schweiz auch um die Mitarbeitenden in den Betrieben und setzt sich für die Interessen der Mitarbeitenden und der Betriebe gleichermassen ein.

Verband Gebäudehülle Schweiz bei der HP Gasser AG zu Besuch

Am 26. Juni 2019 war die Technische Kommission Flachdach von Gebäudehülle Schweiz bei der HP Gasser AG zu Besuch. Dabei ging es speziell um das Thema Flachdach. Während der Besichtigung des Betriebes und im Gespräch mit der Geschäftsleitung und den Mitarbeitenden konnten sich die Mitglieder der Kommission einen Eindruck davon verschaffen, wie bei HP Gasser im Bereich Flachdach und speziell rund um die Flachdachfenster-Elemente gearbeitet wird.

Schnell wurde klar, dass sich die Mitarbeiter der HP Gasser AG technisch und handwerklich auf dem höchsten Niveau bewegen und mit ihren innovativen Leistungen das Geschehen am Markt aktiv mit beeinflussen.

Synergien zum Nutzen der Kunden

Während des Besuches der Technischen Kommission Flachdach bei HP Gasser wurde deutlich, dass vor allem die Kunden der Gebäudehüllen-Unternehmen die Profiteure der Zusammenarbeit zwischen Gebäudehülle Schweiz und den Partnern sind. Es entstehen in der Zusammenarbeit echte Win-Win Situationen, von denen vor allem die Auftraggeber, beispielsweise in der Flachdachsanierung, profitieren. Im Austausch zwischen dem Verband Gebäudehülle Schweiz und den Partnermitgliedern werden Erfahrungen ausgetauscht und neueste Erkenntnisse und Praxisbeispiele diskutiert. Dabei entstehen Synergien, die vor allem den Kunden zugutekommen. Es findet ein Transfer von Wissen, Können und Erfahrung auf höchster Ebene statt, der für beide Seiten zählbare Vorteile bringt. Und nicht zuletzt auch für die Kunden, die von den besten Erfahrungen aus der Zusammenarbeit von Gebäudehülle Schweiz und HP Gasser profitieren können.

Als Fazit des Treffens der Technischen Kommission Flachdach mit der HP Gasser AG in Lungern kann festgestellt werden, dass die Zusammenarbeit zwischen Verband und Partnermitgliedern bestens funktioniert. Grösste Gewinner sind dabei immer die Kunden, die sich auf eine präzise, fachlich seriöse und jederzeit faire Arbeit der HP Gasser AG verlassen können.

Vielleicht sind Sie bereits Kunde der HP Gasser AG oder haben entsprechende Projekte in Aussicht. Dann freuen wir uns auf einen weiterhin angenehmen Austausch und eine gute Zusammenarbeit.

Freitag, 19 Juli 2019 / Veröffentlicht in Membranbau

Textile Dämmung. So heisst die neue Technik, mit der die Lungerer Firma HP Gasser in den nächsten Jahren viele Sport- und Industriehallen sanieren möchte. Entstanden ist sie aus einem Projekt mit der Hochschule Luzern.

Publiziert von Luzerner Zeitung: www.luzernerzeitung.ch/ld.1134436
Zéline Odermatt

In der Schweiz gibt es Tausende von Sport- und Industriehallen. Viele davon sind alt, schlecht isoliert und sollten deshalb saniert werden, schreibt die Luzerner Hochschule (HSLU) in einer Mitteilung. Um dieses Verfahren zu vereinfachen, hat die Hochschule in Zusammenarbeit mit der Lungerer Firma HP Gasser AG eine Technik entwickelt, «die den Sanierungsprozess revolutionieren könnte» – eine sogenannte textilbasierte Dämmerung.

«Die Zusammenarbeit mit der HSLU besteht schon seit Jahren», erklärt Projektleiter Simon Halter von der HP Gasser AG. Er ist zuständig für die praktische Abwicklung und die Zusammenarbeit mit den HSLU-Studenten am Standort in Lungern. Dort wurden die Prototypen hergestellt. «Wir haben das nötige Fachwissen für die Planung, Verarbeitung, Ausführung und Montage. Deshalb ist bei uns alles zusammengelaufen.»

Das Ziel ist, dass man eine sanierungsbedürftige Halle einfacher aufwerten kann. Wie die Hochschule schreibt, sind dies Tausende von Hallen, die den heutigen energetischen Anforderungen nicht mehr genügen und bei denen im Rahmen der Energiestrategie 2050 des Bundes eine Sanierung angestrebt wird. «Wenn man mit zehn Prozent rechnet, die mit der textilen Dämmung ausgestattet werden können und dies aufgrund statischer Anforderungen auch dürfen, bleiben ausreichend Hallen übrig», so Halter. Hinzu kommen 2000 alte Gewerbehallen, die mit der textilen Dämmung zu Büro- oder Ausstellungsgebäuden umfunktioniert werden könnten.

Wärmedämmung besteht aus Abfallmaterialien

Doch was kann man sich unter diesem Verfahren überhaupt vorstellen? Das Revolutionäre an der textilen Dämmung sei die ungewöhnliche Kombination der Materialien, so die HSLU. Simon Halter erklärt, dass das Verfahren je nach Gebäudetyp als Variante «Kissen» oder als Variante «Baldachin» eingesetzt werden kann. Bei letzterem wird das Gewebe lediglich auf der Innenseite angebracht und die Dämmung funktioniert mittels Platten.

Beim «Kissen» werden zwei Gewebe gespannt und zum Schluss die Dämmung eingeblasen. «Durch den Einsatz von Glasfasergewebe wird auch der Brandschutz sichergestellt.» Die eingeblasene Wärmedämmung zwischen den Geweben besteht aus Abfallmaterialien. Je nach Variante ist das Granulat aus Steinwolle, Zellulose aus Altpapier oder Steinwolldämmplatten. Halter: «Somit ist die Methode auch ökologisch sinnvoll.»

Ein weiterer Pluspunkt sei das Einsparen von Zeit und somit Geld. Die Sanierungsarbeiten dauern nur noch einige Wochen statt Monate, wie dies bisher der Fall war. «Die textile Dämmung wird bei uns im Werk individuell geplant und vorproduziert, so dass wir die Halle innert kurzer Zeit sanieren können. Das grösste Bedürfnis des Kunden wird sein, dass wir den Betrieb in der Halle nicht aufhalten werden», sagt Halter.

Der Projektleiter von HP Gasser AG sieht zwar keine komplett neue Schöpfung in diesem Verfahren, aber man könne damit bautechnisch klar Vorteile erzielen. «Weil die textile Dämmung im Innern einer Halle sichtbar bleibt, können wir auch optisch punkten». Denn das Glasfasergewebe kann mit Farbverläufen und Mustern bedruckt werden.

Firma hofft auf Aufträge für den Winter

Das Projekt der HSLU ist nun abgeschlossen, die textile Dämmung ab Herbst 2019 erhältlich. «Es sind schon diverse Anfragen zu diesem Verfahren eingetroffen. Eine konkrete Anfrage für eine Halle haben wir bereits, obwohl wir erst gegen Herbst und Winter mit dieser Arbeit durchstarten wollten», so Simon Halter. Für die Obwaldner Firma war die meist ruhigere Zeit in den kalten Monaten auch mit ein Grund, weshalb sie am Projekt teilgenommen hat. Halter ist zuversichtlich: «Wir schauen mal, was da noch alles auf uns zukommt.»

Dienstag, 02 Juli 2019 / Veröffentlicht in Membranbau

Wer regelmässig auf der A8 zwischen Sarnen und Alpnach unterwegs ist, hat es vielleicht schon gesehen: das neue Sonnensegel vor dem Leister-Firmensitz in Sarnen. Die 10 x 10 Meter grosse Membrane dient den Mitarbeitenden ganzjährig als Outdoor-Pausenraum. Die runde Form besticht optisch, der Witterungsschutz ohne grossen Wartungsaufwand überzeugt konzeptionell. Deshalb durfte die HP Gasser AG inzwischen ein zweites Sonnensegel am Leister-Hauptsitz in der Galileo-Strasse in Kägiswil installieren.

Dienstag, 02 Juli 2019 / Veröffentlicht in Membranbau

Bei der Produktion von Holzschnitzeln kann der freigesetzte Staub für Anwohner und Umgebung zur Belastung werden. Damit dies in Alpnach Dorf bei der Zimmermann Umweltlogistik AG nicht passiert, erhielt die Holzschredder-Anlage kürzlich einen nach Mass gefertigten Staubschutz verpasst. Innerhalb von zwei Tagen befestigte die HP Gasser AG die bis zu 9 x 6 Meter grossen Membran-Felder an der vorhandenen Stahlkonstruktion. Diese kostengünstige Lösung kommt ganz ohne eigene Unterkonstruktion aus und kann zugleich als Werbefläche gegen aussen eingesetzt werden – eine rundum saubere Lösung.

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