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16.11.2016
15:00

Das ganze Jahr über auf Sand Tennis spielen

Der TC Herrliberg hat 2015 zusammen mit HP Gasser eine zweite
Traglufthalle realisiert. So kann auch im Winter auf den gelenkschonenden Sandplätzen gespielt werden. Daniel Mader, Technischer Leiter des Tennisclubs, erzählt im Interview alles rund um die neue Traglufthalle.

Herr Mader, wie müssen wir uns den TC Herrliberg vorstellen?
Daniel Mader Der Tennisclub befindet sich an bester Lage in der Mitte des rechten Zürichseeufers. Von hier aus hat man eine atemberaubende Sicht auf den See und fühlt sich in der Natur. Trotzdem ist der Tennisclub gut erreichbar: Der Bus hält direkt vor dem Areal und es sind auch genügend Parkplätze vorhanden. Vor einem Jahr haben wir zudem die normalen Sandplätze zu Swiss-Court-Plätzen umgebaut. Nun sind die Spielbedingungen noch besser, da diese nach Regen sehr schnell
trocknen. Und: Dank der neuen Halle von HP Gasser können noch mehr Leute das ganze Jahr über auf Sand Tennis spielen.

Wie viele Mitglieder sind zur Zeit beim TC Herrliberg?
Mader Wir haben momentan etwa 520 Erwachsene und 370 Junioren, die aktiv spielen. Unser Club wächst sehr stark. Wir haben gar nicht genug Platz, um der grossen Nachfrage gerecht zu werden. Deshalb brauchten wir auch eine zweite Traglufthalle.

Was ist der Vorteil einer Traglufthalle gegenüber einer permanenten Halle?
Mader Tennis ist ein Outdoorsport. Die Leute spielen gerne draussen. Wenn man sich für eine permanente Halle entscheidet, müssen die Mitglieder auch im Sommer in der Halle spielen. So haben wir beide Optionen, wofür sich der aufwändige Aufund Abbau der Halle lohnt. Die Hallen werden im Winter rege genutzt, wobei die Leute in einem milden Winter auch gerne draussen spielen.

Gab es bei der Planung oder Umsetzung Hürden zu bewältigen?
Mader Eine solche Hürde war das Fundament, auf dem die Halle steht. Die
Umweltvorgaben sind relativ hoch. Dazu gehört, dass die Halle möglichst dicht ist und so wenig Energie wie möglich entweicht. Aus diesem Grund wurden um den Platz Schienen im Boden verankert. An diesen wird die Traglufthalle befestigt. So ist der Luftverlust minim. Dieser Vorschlag kam von HP Gasser und hat zu grossen Einsparungen geführt.

Wie funktioniert der Auf- und Abbau der Traglufthalle?

Mader Für den Auf- und Abbau kommt HP Gasser jeweils mit Fachleuten und
Hilfskräften nach Herrliberg. Die Arbeiten dauern je einen Tag, sind körperlich sehr anstrengend und setzen einiges an Wissen voraus. Dabei werden die drei Teile der inneren und äusseren Membran mit Platten zusammengeschraubt, alles an den Schienen im Boden befestigt und dann mit der Pumpe im Technikhaus aufgeblasen.

Warum haben Sie sich bei der Traglufthalle für HP Gasser entschieden?

Mader Wir haben bereits 2004 eine Traglufthalle von HP Gasser anfertigen lassen. Damals fiel unsere Wahl auf HP Gasser, weil sie die führende Firma in der Schweiz ist, die solche Traglufthallen produziert. Es hätte zwar auch günstigere Konkurrenzprodukte gegeben, doch die Qualität der HP Gasser Produkte ist um ein vielfaches besser: Die Hallen haben eine Lebensdauer von rund 20 Jahren. Weil wir mit der alten Halle sehr zufrieden sind und auch die Zusammenarbeit mit HP Gasser super fanden, haben wir uns wieder für sie entschieden.

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