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04.10.2012
12:59

Die Montage ging ruck zuck

DIE MONTAGE GING RUCK-ZUCK

Am 30. Juli 2012 montierte die HP Gasser AG sieben bis zu 20 Meter lange und sieben Tonnen schwere Festverglasungselemente auf dem Dach des Kirchengemeindegebäudes der katholischen und reformierten Kirchen Ittigen. Mit Hilfe zweier 150-Tonnen-Pneukränen und zehn Arbeitern benötigte die Firma aus Lungern nur etwas über sechs Stunden für die Montage. 


Das Kirchengemeindegebäude der katholischen und reformierten Kirchen in Ittigen bei Bern stammt aus der Zeit um 1980. Auch das Dach entstand in dieser Zeit und entsprach 2012 nicht mehr baulichen Standards. So bildete sich im Winter Kondenswasser und es wurde unangenehm kalt in den Kirchenräumen. Gleichzeitig war es im Sommer oft zu heiss. Deshalb entschlossen sich die Bauherren, dass Dach zu sanieren. Eine bessere Wärme- und Feuchtigkeitsdämmung war das Ziel.

 

Ausbessern oder besser auswechseln?


Die Firma Tecton wurde mit der Sanierung des Daches beauftragt. Die Oblichter aus den 80ern Jahren stellten für den Dachspezialisten vor eine Herausforderung: Die einfach verglasten Fensterkonstruktionen mussten entweder repariert oder ersetzt werden. «Die Reparatur wäre teuer gewesen», meint Markus Fuhrer, Projektverantwortlicher der HP Gasser AG. Zudem sei bei Reparaturen keine Garantie möglich, dass das Dach auch langfristig dicht halte. Zu diesem Schluss kam auch die Bauherrschaft und entschied sich dafür, die Fenster zu ersetzen. Die Oblichter wurden den Originalfenstern entsprechend in Form und Grösse nachgebaut, jedoch thermisch und Bauphysikalisch dem heutigen Stand angepasst.

 

Produktion auf Mass


Aufgrund von alten Plänen und mit Hilfe einiger Nachmessungen vor Ort produzierten die Spezialisten der HP Gasser AG die Fenster in Lungern vor. Die einfachen Originalfenster wurden durch oekoline®-Fetsverglasungselementen ersetzt, mit Dreifach-Verglasung und stark verbesserter Dämmung der Rahmenkonstruktion. Die fertigen Elemente wiegen bis zu sieben Tonnen und sind bis zu 20 Meter lang. Das Glas wurde, wie die Elemente selbst, auf Mass fabriziert. Spezielle Sonnenschutzgläser mit Metallbedampfung halten die Temperaturen in den nicht klimatisierten Räumen der Kirchgemeinden auch bei sengender Sonne im angenehmen Bereich.

 

Montage als logistische Herausforderung


Am 30. Juli um vier Uhr in der Früh fuhren drei Lastwagen beladen mit den sieben neuen Fixverglasungselementen in Lungern los. Um die bis zu viereinhalb Meter breiten Einheiten sicher nach Bern zu befördern, wurde der Tross von der Polizei begleitet. Einige Streckenabschnitte mussten für den Transport gesperrt werden. Bereits zwei Stunden später kamen die neuen Fenster in Ittigen an. Montiert wurde mit gleich zwei Pneukränen mit einer Kapazität von 150 Tonnen pro Kran. «Damit konnten wir gleich doppelt Zeit gewinnen», erklärt Projektleiter Fuhrer. So mussten die Kräne nicht mitten in der Montage umrangiert werden. Ausserdem konnten die Fensterelemente dank der zwei Kräne parallel in zwei Teams montiert werden.

 

Profis am Werk


Die Arbeit der Fensterleute war «absolut professionell», zieht Bauleiter Summermatter sein Fazit über den Einsatz der HP-Gasser. «Es ging alles ruck-zuck», kommentiert der  Summermatter die Montage. Das letzte Element fand um halb zwei, also gerade mal siebeneinhalb Stunden nach Ankunft, seinen Platz. Pünktlich zum Feierabend war das Dach des Kirchgemeindegebäudes wieder dicht.

 

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