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05.11.2014
07:54

Membran-Dach für Eisfeld in Effretikon

Membran-Dach für Eisfeld in Effretikon

Im Zuge der Sanierung des Sportzentrums «Eselriet» in Illnau-Effretikon hat die HP Gasser AG das Eisfeld mit einer Membran überdacht. Pünktlich auf den Start der Eishockey-Saison konnten die Arbeiten im Herbst 2013 abgeschlossen werden.

Fussball, Eishockey, Minigolf, Schwimmen – die Anlage «Eselriet» bietet Sportbegeisterten viele Möglichkeiten. 2011 entschieden sich die Stimmberechtigten der Gemeinde Illnau-Effretikon für einen Ersatzneubau, denn das fast 40-jährige Sportzentrum war in die Jahre gekommen. Der Haupttrakt mit Restaurant und Garderoben wurde neu gebaut, der Fussballplatz bekam einen Kunstrasen und eines der beiden Eisfelder wurde überdacht.

Der Entscheid zur Eisfeldüberdachung war ein Schritt nach vorne. Nur auf einem überdachten Eisfeld können Wettkämpfe stattfinden und Spiele ausgetragen werden. Das Dach entworfen und geplant hat das Architekturbüro weberbrunner architekten ag zusammen mit den Ingenieuren von Walt+Galmarini AG. Für den Membranbau setzte man auf HP Gasser aus Lungern.

Optimale Tageslichtnutzung

Eine 2800 Quadratmeter grosse Membran, zugeschnitten und konfektioniert in Lungern, schützt die Schlittschuhlaufenden und Eishockey-Spielenden heute vor schlechter Witterung. Zusammengearbeitet hat HP Gasser mit der Firma Mauchle Metallbau AG aus Sursee, die das Stahlgerüst herstellte. Für Thomas Reber, Projektleiter bei HP Gasser, liegen die Vorteile einer Membranüberdachung auf der Hand: «Architektonisch betrachtet wirkt das Dach dank der Membran leicht und der Raum offen. Da das Material transluzent, also lichtdurchlässig ist, bringt es das Tageslicht optimal aufs Eisfeld.»

Sporthallen: Funktionalität ist gefragt

Mit Hüllen für Sportanlagen hat die HP Gasser AG Erfahrung. Für Tennisplätze genauso wie für Schwimmbecken setzten die Lungerer schon Projekte um. Immer wieder sind kreative Lösungen gefragt, auch in Effretikon: «Aufgrund der grossen Eisfläche entsteht kalte Luft, die an der Decke kondensiert», erklärt Thomas Reber, und weiter: «Damit das Kondenswasser ablaufen kann, wurde die Membran V-förmig konstruiert. Rinnen fangen das Kondensat auf und leiten es danach weg.» Eine weitere Besonderheit: Das verwendete Material der Firma Verseidag Indutex GmbH ist Glasfaser Gewebe mit PTFE Beschichtung und quasi nicht-brennbar. Die Vorlagen von Feuerpolizei und Gebäudeversicherung wurden somit eingehalten.

Innerhalb von zwei Wochen konnte das HP Gasser-Team die Montage im Herbst 2013 abschliessen – pünktlich zum Auftakt der Eishockey-Saison. Roger Weber, Architekt und Generalplaner bei weberbrunner architekten ag, ist zufrieden: «Die Firma HP Gasser AG ist eine gut organisierte und hoch professionalisierte Unternehmung, die auch innert einer sehr knapp bemessenen Realisierungszeit einwandfreie Arbeit ablieferte.»



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