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16.05.2014
10:48

Neues Hallendach

Neues Hallendach

Die Vorfabrikation von Bauelementen erleichtert ein rasches und sicheres Bauen. Was moderne Dachfenster-Technik dazu beitragen kann, zeigt dieses Beispiel.

Shed-Prinzip

Die Umnutzung von Industriebrachen ist immer wieder Gegenstand baulicher Aktivität.

Auch das grosse und am Hang gelegene Areal der ehemaligen Spinnerei Spörry in Vaduz (FL) erfuhr eine entsprechende Entwicklung. Denn heute dient es nicht nur als universitäre Bildungsstätte sondern auch als Ort für Veranstaltungen.

Bestandteil einer Umnutzung war dort auch ein über vierzigjähriges, ehemaliges

Produktionsgebäude, das in den Neunzigerjahren zu einer Mehrzweckhalle um- und ausgebaut wurde. Zur wärme- und schallschutztechnischen Erneuerung und wegen Undichtheiten brauchte das Dach der Halle jetzt eine substanzielle bauliche Erneuerung.

Der Gebäudebestand auf dem Areal steht unter Denkmalschutz, auch die erwähnte Halle. Noch früher erstellte Areal-Gebäude weisen die für Industriebauten typischen Sheddach-Konstruktionen auf. Dieses Shed-Prinzip wurde zur Erneuerung des Hallendaches wieder aufgegriffen und auf neue, eindrückliche Weise umgesetzt.

Neuer Dachaufbau

Als Primär-Tragkonstruktion des neuen Hallendaches (Abmessung: 23 m x 51 m) dient weiterhin die bestehende. Sie besteht aus 16 hallenbreit-vorgespannten, wannenprofilförmigen, gebogenen Betonträgern. Direkt auf diese Träger wurden - als neue Sekundärkonstruktion zwischen den Shed-Elementen - eine Holzbalken- und Holzpfettenlage und eine Holzschalung verlegt. Diese Schalung dient als stabile Unterlage für den neuen Dachaufbau zwischen den Sheds. (Neuaufbau: selbstklebende Dampfbremse, 22 cm Wärmedämmung und Systemeindeckung aus Blech).

Shed-Elemente aus Holz

Auf der Suche nach einer passenden Lösung entstand bei den Beteiligten die Idee, die Sheds als vorgefertigte Dachfenster-Elemente in Holzbauweise zu konzipieren. Die Vorteile dieser Lösung lagen vor allem in der hochwertigen und wetterunabhängigen Produktion, der Verwendung von Standard-Dachfenstern und im raschen Einbau der Elemente.

Zur ausreichenden Ausleuchtung der Halle waren mindestens sieben Sheds erforderlich. Jede zweite lichte Öffnung zwischen den Betonträgern brauchte deshalb eine Shed-Eindeckung. Beim jetzt eingebauten Shed-Element handelt es sich um eine 20 Zentimeter stark ausgedämmte, mit OSB-Platten belegte Holz-Ständerkonstruktion (u-Wert 0,2 W/m2K), die auf einer Seite mit 12 Dachfenstern bestückt ist (zwei davon mit RWA). Die ganze Verkabelung für die Bedienung der Dachfenster wurde anschlussbereit in die Elemente eingebaut. Werkseits erfolgte auch die detailgenaue Einkleidung der Shed-Elemente mit einer Unterdachbahn an der Dachfensterseite. Der Einbau einer Unterdachbahn auf der Rückseite der Sheds passierte anschliessend vor Ort.

Einmal platziert war ein Shed-Element sofort an die anstossenden Dachflächen anschliessbar und die Dichtheit des Daches schon gewährleistet. Abschliessend erfolgte der Einbau einer Blecheindeckung auf dem ganzen Hallendach.

Ideale Lösung mit Dachfenstern

Die Herstellung von Dachfenstern ist auf einem hohen technischen Stand. Dies bietet vielfältige Möglichkeiten der Veredelung, zum Beispiel hinsichtlich Wärme-, Schall- sowie Brandschutz und Ausrüstung. Daneben müssen spenglertechnische Anschlüsse an die Fenster vor Ort rationell und einfach herstellbar sein.

In diesem Fall wurden bewährte Standardfenster vom Typ Roto (dreifachverglast, 134 cm x 98 cm, u-Wert für Glas und Rahmen 0,82 w/m2K, mit Aussenrollladen zur Abdunkelung) eingebaut. Vorteile bietet dieses vorgefertigte Dachfenster auch durch seine sichere Verriegelung und Storentechnik sowie durch seine Massgenauigkeit, Montagefreundlichkeit und den raschen Einbau.
 

Rasche Realisation

Die Dichtheit des Hallendachs war während der ganzen Erneuerungsphase stets gegeben. Für den Abbruch, die Ausführung des neuen Dachaufbaus bis und mit Dampfbremse sowie den Shed-Einbau blieben nur zwei Wochen. In dieser Zeit wurde der ordentliche Hallenbetrieb ausgesetzt.

Die werkseitige Produktion der vorgefertigten Shed-Elemente dauerte nur vier Wochen und das Versetzen der vier Tonnen schweren Einzelelemente mit Kran zwei halbe Tage (je drei und vier Elemente). Die Bauherrschaft profitiert von einer finanziellen Förderung in der Höhe von rund 5% der Bausumme.



Bilder Vaduz

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08.05.2014
11:35

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