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30.05.2018
13:13

Technisch fit für die Zukunft

Technisch fit für die Zukunft

Die Digitalisierung schreitet auch bei der HP Gasser AG stetig voran: Seit Januar werden sämtliche ausgelieferten Produkte mit NFC-Tags versehen. Dadurch sind alle Produkte eindeutig identifizierbar und entsprechen der Bauprodukteverordnung (BauPV). Die kleinen Mikrochip-Aufkleber speichern Produktionsnummer, Herstellungszeitpunkt und Kunde. Mit einem NFC-fähigen Smartphone oder Leseterminal sind diese Informationen dann jederzeit abrufbar.


Und die HP Gasser AG kann auch BIM: Die Abkürzung steht für Building Information Modeling oder eben Bauwerksdatenmodellierung. Dabei werden alle relevanten Daten eines Gebäudes digital erfasst und modelliert (3D). Gerade bei Grossprojekten sorgt dieser Ansatz für effizientere Abläufe, nicht zuletzt bei der Koordination der beteiligten Unternehmen. Erste positive Erfahrungen haben wir damit beim Einbau von Oblichtern im Felix Platter-Spital in Basel gesammelt.

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17.05.2018
15:42

Klimaveränderungen und Energievorschriften - Interview mit Hanspeter Gasser

Klimaveränderungen und Energievorschriften - Interview mit Hanspeter Gasser

Da die Sonne bekannterweise von oben nach unten scheint, tangiert der Trend zu immer mehr Tageslicht im Haus auch die Dächer.
Hanspeter Gasser, Gründer und Inhaber der HP Gasser AG, nimmt zu Projekten und Trends Stellung.


Hanspeter Gasser, die HP Gasser AG steht für Schweizer Qualitätshandwerk, modernste Technik und Innovationsgeist. Welches sind die neusten Innovationen bei Dachfenstern?

Das unsichtbare Fenster und der Raumgewinn durch Dachmodule sind die neusten Innovationen. Darüber hinaus haben wir spezielle Elemente für Gebiete ab 700 müM, wo im Winter mit viel Schneefall zu rechnen ist. Des Weiteren bieten wir unseren Kunden für Flachdächer speziell isolierte Dachausstiege an.

Mit dem Projekt Schlossmattli in Giswil bewies Ihr Unternehmen den angesprochenen Innovationsgeist. Was machte diese Dachfenster so besonders?
Der Kunde kann die Grösse des Dachfensters wünschen. Bei diesem Projekt war dies beispielsweise, dass die Grundfläche der Badewanne genau der Grösse des Dachausschnittes und somit der Verglasung entspricht. Somit kann man in der Badewanne den Himmel betrachten. Die Wände gehen nahtlos bis unter die Glasscheibe. Diese grossen Glasscheiben werden nur bewilligt, weil man über dem Glas auf der Aussenseite ein spezielles Gewebe befestigt. Es ist dies ein Gewebe, dank welchem man von innen die Durchsicht hat und das Gewebe fast nicht wahrnimmt. Von aussen sieht man darüber hinaus die Glasscheibe nur schwach und das Gewebe macht eine Verhinderung der Spiegelung möglich. Mit dieser einzigartigen Lösung ist es möglich, auf Dächern mit grossen Glasscheiben zu arbeiten, ohne dass man diese aufgrund der Spiegelung wahrnimmt.

Wie sehen Ihre aktuellen Projekte aus?

Wir richten uns jeweils nach den Kundenwünschen, weswegen all unsere Projekte sehr unterschiedlich sind. Da wir uns tagtäglich mit den Wünschen unserer Kunden befassen, sind wir absolute Experten in Sachen Dachfenster. Egal, ob es sich dabei um Steiloder Flachdächer handelt.

Wie kann ein Dachfenster optimal in ein Dach integriert werden?
In unserem Betrieb arbeiten gut 70 Mitarbeiter. Vier bis fünf Mitarbeiter planen für unsere Kunden den optimalen Einbau der Dachfenster. Unter dem Motto «Licht ins Dach» planen wir sowohl Fenster für das Flachdach wie auch das Steildach. Das müssen nicht immer nur Dachfenster sein. Vielmehr geht es um von innen optisch schöne Module, die sich beispielsweise rahmenlos präsentieren. Der gesamte Aufbau von Dampfbremse, Isolation, Unterdach oder Flachdachanschluss und Verblechung spielt dabei ebenfalls eine wichtige Rolle. Zudem muss bei grossen Elementen auf die Statik sowie Bauphysik Rücksicht genommen werden.


Immer grössere Fenster sollen immer mehr Tageslicht in die eigenen vier Wände lassen. Wo sehen Sie hierbei die grössten Herausforderungen für die HP Gasser AG?

Mit der Grösse der Elemente nimmt vor allem der Aufwand in der Beratung und Logistik zu. HP Gasser ist jedoch nicht nur für die Lieferung der Dachfenster zuständig, sondern diese müssen auch den bauphysikalischen
Ansprüchen gerecht entwickelt werden. Darüber hinaus bringt auch der gewünschte Volumengewinn durch Dachfenster einige Challenges mit sich. Denn: Je grösser dieser Volumengewinn ist, desto grösser ist die Herausforderung.


Wie stellt Ihr Unternehmen sicher, dass Ihre Fenster die gewünschte Lichtdurchlässigkeit bei gleichzeitigen Blend- und Hitzeschutzansprüchen ermöglichen?

Ein Dachfenster bringt gegenüber einem Fassadenfenster 30 Prozent mehr Licht in den Wohnraum. Gemeinsam mit unseren kompetenten Partnern stellen wir sicher, nur hochwertige Verglasungs- und Beschafftungssysteme
einzusetzen.


Welche Trends gibt es im Bereich der Dachfenster?

Die Ansprüche der Dachfenster steigen durch die Klimaveränderung sowie die sich ändernden Energievorschriften und entfernen sich dadurch von Standardlösungen zu objektbezogenen Sonderlösungen. Die Bauelemente und die optischen Erwartungen steigen. Man will mit einem Dachfenster eine angenehme Atmosphäre und mehr Volumen schaffen.

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26.04.2018
15:24

Open-Air im Sommer, indoor im Winter

Der Rückbau von den zwei Traglufthallen von TC Wettswil steht kurz bevor. Club-Präsident Marco Merazzi und Andrea Dürst, Leiterin der Tennisschule, berichten in einem kurzem Interview von ihren Erfahrungen.

 

Herr Merazzi, gemessen an den Investitionen scheint Tennis in Wettswil am Albis einen hohen Stellenwert zu geniessen.
Marco Merazzi:
Ja. Das war aber nicht immer so. Der Boom setzte vor ein paar Jahren mit der Gründung der eigenen Tennisschule mit vollamtlichen Trainern ein. Innert kürzester Zeit hat sich unsere Juniorenabteilung mehr als verdoppelt. Heute zählen wir 560 Aktivmitglieder, davon 200 im Jugendbereich. Im „Kids Tennis“ sind wir gar die Nummer eins im Zürcher Regionalverband. Dieser Entwicklung tragen wir jetzt mit einem neuen Clubhaus, zwei neuen Traglufthallen und total sechs Allwetterplätzen Rechnung.

 

Wieso setzten Sie auf Traglufthallen und die HP Gasser AG?
Marco Merazzi: Unsere Anlage liegt idyllisch im Ättenberg, inmitten von Wald und Wiesen. Das sollte so bleiben. Deshalb wird im Sommer auf Swiss-Court-Plätzen Open-Air-Tennis gespielt, im Winter dann auf vier Plätzen unter geheiztem Hallendach. Natürlich haben wir im Vorfeld bei einigen Traglufthallen-Anbietern angeklopft, auch im Ausland. Trotz billigeren Angeboten haben wir uns mit der HP Gasser AG für den sicheren Weg mit einem starken Partner aus der Schweiz entschieden.

 

Frau Dürst, Sie sind für den Betrieb der Anlage verantwortlich. Wie fällt Ihr Urteil nach der ersten Wintersaison aus?
Andrea Dürst: Es war mega! Vor allem für die Kids, die jetzt auch im Winter im Dorf trainieren können. Das Hallenklima ist angenehm und der Heizaufwand konnte dank der tatkräftigen Unterstützung der HP Gasser AG laufend optimiert werden. Die Steuerungstechnik ist zudem sehr einfach zu bedienen, sogar via Smartphone-App. Zur Not steht uns sogar eine 24-Stunden-Hotline zur Verfügung. Was wir als Verein unterschätzt haben, ist der organisatorische Aufwand. Mit dem Ganzjahresbetrieb sind wir ein kleines Unternehmen geworden. Das ist mit Freiwilligenarbeit nicht mehr zu bewältigen.

 

Apropos Aufwand: Wie läuft das mit dem Auf- und Abbau der Hallen?

Andrea Dürst: Abgesehen von gewissen Vor- und Nachbereitungsarbeiten ist das praktisch ein Selbstläufer. Der Auf- und Abbau sowie die Zwischenlagerung sind Sache der HP Gasser AG. Die Arbeiten dauern je einen Tag.

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23.03.2018
13:01

Licht von oben – massgefertigt aus dem Werk

Licht von oben – massgefertigt aus dem Werk

Weshalb die Zarge bei Oberlichtern keine Nebenrolle spielt und sich der Einsatz von Stufenglas und die Elementbauweise bezahlt macht.

Ob bei einem Flach-, Steil-, Pult- oder Tonnendach: Mit Oberlichtern lassen sich Räume gleichmässig mit Tageslicht fluten. Was mir bei Beratungsgesprächen immer wieder auffällt: Weniger das Glaselement, sondern das Drumherum gibt zu reden. Denn bei modernem Isolierglas – wir verbauen zu 95 Prozent Dreifachverglasungen - erübrigen sich Diskussionen zu den u-Werten meist. Wesentlich bleibt der Umgang mit den vielen Schnittstellen rund um das Glas. Stichworte: Dämmzarge und Isolationsrahmen. Bei unseren oecoline-Elementen kommt eine auf den jeweiligen Bedarf abgestimmte Sandwich-Holzkonstruktion zum Einsatz. Matchentscheidend ist aus meiner Sicht, dass das komplette Dachfenster-Element unter kontrollierten Bedingungen vorproduziert wird. Und zwar fixfertig lackiert und bereits mit allfälligen Kabelführungen versehen, etwa für Lüftungen, NRWA oder auch verdeckte Leuchtbänder (LED), die wir ebenfalls einbauen. Unser Credo: Je mehr wir in unserem Werk in Lungern vorbereiten können, desto besser ist die Qualität und somit auch die Qualität der Bauseitigen Schnittstellen.

 

Intensive Vorabklärungen, schnelle Bauzeit

Die HP Gasser AG hat sich mehrheitlich auf Oberlichter spezialisiert, die von baulichen Standards abweichen. Die Vorabklärungen sind oftmals aufwändig und detailreich. Bei Sanierungs-Projekten sind teils gar Sondierungen nötig, um bei der Montage keine bösen Überraschungen zu erleben. Allesamt Bemühungen, die durch die schnelle Elementbauweise bei der Montage wettgemacht werden. Ein Fallbeispiel: Im Rahmen der Umnutzung des Trilaparks (ehem. Trilacolor) zum «Gewerbepark Zofingen» drängte sich im vergangenen Sommer eine thermische Sanierung des charakteristisch gezackten Sheddaches (Sägezahndach)  auf. Die alten Drahtglasfenster machten einer oecoline vario-Verglasung Platz. Bei der Vorsondierung zeigte sich, dass aus statischen Gründen gewisse Betonträger wegen Spannkabel nicht angebohrt werden durften. Um diese neuralgischen Punkte zu umgehen, wurden die teils bis neun Meter langen Fensterelemente im Werk selbststützend konstruiert. Auf der Baustelle selbst ging es dann wiederum flott: Innert sechs Tagen waren die verglasten Dachaufbauten eingesetzt (total 700m2). Unsere Monteure schafften also über 100m2 am Tag!

 

Weshalb Stufenglas?

Das war auch einer der Gründe, den Bauherrschaft und Architekt überzeugten. Gefragt war die arbeitsorganisatorische Rücksichtnahme auf den Fortschritt des Innenausbaus wie auch auf die bereits eingezogenen Mieter (Restaurant, Tanzstudio, Stoffhändler). Vereinfacht gesagt: Das Loch, das am Morgen jeweils im Dach geöffnet wurde, musste am Abend wieder verschlossen sein! Zudem waren von der Bauherrschaft Fensterelemente mit Stufenglas gewünscht – etwas, das noch nicht viele Firmen anbieten. Bei dieser absatzlosen Rahmenkonstruktion läuft das Regenwasser ungehindert ab. Das ist eine wesentliche Verbesserung zur herkömmlichen Variante, wo eine Klemmleiste Glas und Blech abdichtet und so für stehendes Wasser sorgt, welches das Fenster verschmutzt oder sogar in die Konstruktion eindringen kann.

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01.02.2018
09:31

Ohne Hindernisse auf die Terrasse

Der Dachausstieg verasonn® w30 bietet eine flexible, platzsparende Lösung für jede Dachterrasse.

Die hochwertigen Glasschiebefenster lassen sich elektrisch zu 2/3 öffnen und garantieren einen komfortablen Ausstieg ohne Hindernisse. Die Gläser sind in allen bekannten Ausführungen erhältlich. Zusätzlich bieten wir passende Steuerungen und Sicherheitseinrichtungen an.

Das fertige Dachausstiegs-Element mit der bewährten HPG Dämmzarge wurde auf das gewünschte Mass angefertigt und mit einem aussenliegenden Sonnenschutz versehen.

(Einfamilienhaus Tigerbergstrasse, St. Gallen)

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